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Standards der Weiterbildung

Die Gewährleistung und die Sicherung von Aus- und Weiterbildungsqualität und der fachspezifischen Ausübung der Methoden ist eine wesentliche Aufgabe eines Berufsverbandes, sowohl im agogisch/pädagogischen als auch im klinischen, künstlerischen und kulturellen Bereich, da in der Arbeit mit Menschen deren Sicherheit und Vertrauen gewährleistet sein muss.
Die Mitglieder unseres Berufsverbandes verpflichten sich in Selbstverantwortung zu kontinuierlicher Fortbildung bzw. Supervision im klinisch-therapeutischen Berufsfeld, entsprechend des aufgeführten Ethik-Kodex.

Wir definieren hier Qualitätsstandards, die ein Gütesiegel für die verschiedenen Aus- und Weiterbildungen darstellen und somit eine Transparenz für die Öffentlichkeit, das professionelle Feld sowie die an Weiterbildung, Beratung oder Therapie Interessierten ermöglicht.

Die von der DGPB anerkannten Aus- und Weiterbildungsinstitute sind gehalten auf die Eingangsvoraussetzungen zu achten wie

  • Mindestalter: 22 Jahre
  • Studium eines geisteswissenschaftlichen, künstlerischen, agogisch/pädagogischen, sozialwissenschaftlichen, medizinischen, psychologischen Studiums an  einer Fach- bzw. Hochschule oder eine entsprechende Berufsausbildung in einem helfenden, heilenden, pflegerischen Beruf (Krankenschwestern, Pfleger; ErgotherapeutInnen, LogopädInnen etc.), weiterhin Angehörige agogisch/pädagogischer Berufe (Frühförderung, Erwachsenen- und Altenbildung), SeelsorgerInnen, BibliothekarInnen, KünstlerInnen (publishedpoet, ErzählerInnen, SchauspielerInnen), WortarbeiterInnen (JournalistInnen, TexterInnen)
  • Nachweis einer künstlerisch-kreativen Tätigkeit

Weiterbildungsstandards

Die Weiterbildungsstandards sehen folgende Abschlussmöglichkeiten bei von der DGPB für das jeweilige Weiterbildungsprofil akkredierten Instituten vor:
Persönlichkeitsbildendes Profil: „Zertifizierte LeiterIn für Schreibwerkstätten für kreatives und biographisches Schreiben auf der Grundlage der Poesie- und Bibliotherapie“ (Zertifikatsstufe I)

Die Aus- oder Weiterbildung umfasst insgesamt min. 360 Std. und vermittelt in Theorie und Praxis folgende Inhalte:

Erwerb von Fachkenntnissen:

  • Literarische Formen und ihre Wirk- und Einsatzmöglichkeiten
  • Intermediale Praxis (Einsatz von Musik, Stimme, Malen, Tanz und Theater)
  • Biographiearbeit und Beratung

Theorievermittlung:

  • Menschenbild
  • Wissen um Krankheit und Gesundheit
  • Psychopathologie – Abgrenzung zur klinisch-therapeutischen Arbeit

Theorie-Praxis-Verschränkung:

  • Konzeption von Schreibwerkstätten, Gruppenarbeit und Beratungssettings

Abschlussarbeit mit Colloquium

Klinisches Profil: „Klinische Poesie- und BibliotherapeutIn“ (Zertifikatsstufe II)

Dieser Abschluss baut auf der Zertifikatsstufe I auf und umfasst zusätzlich noch mind. 100 Stunden Weiterbildung. Hierbei werden folgende Inhalte vermittelt:

Erwerb von Fachkompetenzen:

  • Poesie- und bibliotherapeutische methodische Kompetenzen – Interventionen und praktische Umsetzung
  • Heilfaktoren im therapeutischen Prozess
  • Grundorientierung in einem psychotherapeutischen Verfahren wie beispielsweise Integrative Therapie, Gestalttherapie, Psychoanalyse, Tiefenpsychologie, systemische Therapie oder Verhaltenstherapie

Therapeutische Beziehung:

  • Affiliation, Kontakt, Begegnung, Beziehung, Bindung, Übertragungsprozesse, Widerstand, Reaktanz
  • Krisenintervention
  • Störungsspezifische Arbeit in Poesie- und Bibliotherapie
  • Supervision

Behandlungsbericht und Colloquium.

Voraussetzung dieser therapeutischen Qualifizierung ist ein Abschluss der Zertifikatsstufen I und II, sowie eine Approbation oder ein Abschluss in einem anerkannten Heilberuf (z.B. Logopädie, Ergotherapie etc.) oder die Zulassung zum/zur HeilpraktikerIn für Psychotherapie.

Kontakt zu uns

  DGPB-Geschäftsstelle
     Nicole Mundhenk
     Krähenbruch 7
     44227 Dortmund

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